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Verarbeitungsanleitung

VERARBEITUNGSANLEITUNG                    

Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,

mit dem Kauf dieser Tapeten haben Sie etwas Besonderes erworben. Wir bitten Sie, folgende Hinweise zu beachten, damit die Wirkung der exklusiven Wandbekleidung voll zur Geltung kommt. Diese Tapeten werden aus hochwertigen Materialien und mit größter Sorgfalt gefertigt. Farbabweichungen, Unregelmäßigkeiten in der Struktur sowie Schattierungen, die von Rolle zu Rolle und innerhalb einer Rolle auftreten können, sind durch diverse Material-Kompositionen möglich und durch die Technik der Fabrikation bedingt. Diese bekannten Echtheitsmerkmale bieten keinen Anlaß zu Beanstandungen.


W I C H T I G !  
V O R   D E R   V E R A R B E I T U N G   U N B E D I N G T   B E A C H T E N :

1)    Prüfen Sie, ob die richtige Tapete in ausreichender Menge und mit gleicher Anfertigungsnummer geliefert wurde.

2)    Der Käufer muß mit der Eigenart dieser Tapete vertraut gemacht werden.

3)  Bei handgefertigten Tapeten (z.B. Gras, Kork, Blatt, Sisal, Bambus, Metall etc.) vor dem Zuschneiden die einzelnen Rollen aufeinander abstimmen, in ihrer Wirkung auf die Wände verteilen und evtl. mehrmals umgruppieren. Je nach Beschaffenheit der Rollen sind die Kanten zu beschneiden. Mit der Verarbeitung wird der Warenausfall akzeptiert.

4)  Prüfen Sie die Farbtongleichheit und einwandfreie Beschaffenheit. Nach Zuschnitt und / oder Verarbeitung können keine Reklamationen anerkannt werden.

5)  Prüfen Sie, ob der Untergrund tapezierfähig und geeignet ist. Sorgen Sie für die nötigen Vorarbeiten gemäß gültigen technischen Regelwerken  und     Prüfrichtlinien.

6)    Prüfen Sie, vor und während der Verarbeitung der ersten 3 Bahnen, ob gestürzte Tapezierung erforderlich ist.

Wir empfehlen passende Farben und Lacke erst nach Erhalt der Wandbekleidung zu mischen und abzutönen, da Farbabweichungen zu Musterbüchern materialbedingt sind. Beanstandungen von bereits ge- oder beschnittener Ware oder tapezierter Ware werden nicht über 3 Bahnenlängen akzeptiert, auch dann nur, wenn der Fehler nicht vorher gesehen werden konnte. Ansonsten gelten die Prüfrichtlinien für Tapeten vor der Verarbeitung, wie vom Hauptverband des Deutschen Maler- und Lackiererhandwerks, Speyerer Str.3 60327 Frankfurt/Main herausgegeben wurden bzw. die entsprechenden DIN-Normen, Vorschriften und VOB 18366 sowie BFS-Merkblätter 7 und 16.

 

V o r a r b e i t e n

Die Untergründe müssen neutral, fest, sauber, trocken, glatt, von einheitlichem Farbton und gleichmäßig saugfähig sein. Wasserlösliche Anstriche und alte Tapeten müssen entfernt werden. Um die Wirkung dieser Wandbeläge nicht zu beeinträchtigen, rauhe Untergründe mit gipshaltiger Spachtelmasse, wie Metylan GI Glätt- und Füllspachtel innen,  glätten. Bei transparenten Tapeten muß der Untergrund im Farbton einheitlich sein. Besonders darauf achten, daß bei der Verklebung von Rollenmakulatur der Kleister oder Kleber immer eine größere oder mindestens gleichgroße Klebekraft besitzt wie die nachfolgende Tapezierung. Die Verklebung von Außeneck-Profilleisten ermöglicht die Erstellung senkrechter Ecken und sauberer Eckanschlüße.

 

V e r k l e b u n g

A)  Textil-Kettfäden-; Textil-Crash-; Sisal-; Bambus-; Gras-; Blatt-; Kork-; Mica-; Vinyl- und  Acryl-Tapeten mit Papierrücken.

1.   Wasserarme Spezialkleister wie z.B. Metylan-Spezial oder Optalin-Spezial o.ä. im Ansatz 1:20  (1 Päckchen auf 4 Ltr. Wasser) einsetzen. Bei schwach saugenden Untergründenca. 25% Metylan Ovalit T beimischen.

2.  Nur eine Bahn auf den Tapeziertisch legen, gleichmäßig, nicht zu dick einkleistern und zusammenlegen. Schlaufen nicht knicken -  anschließend sofort aufrollen.

3.   Nach einer Weichzeit von ca. 8 Minuten (gleiche Weichzeit für alle Bahnen) auf Stoß tapezieren und mit Moosgummiwalze sorgfältig andrücken. Mica-Tapeten nicht gestürzt verarbeiten. Kleisterflecke unbedingt vermeiden.

 

B)  Textil-Kettfäden-, Textil-Crash-, Jacquard-Gewebe-, Metall-, Vinyl- und Velour-Tapeten mit Vliesrücken.

1.  Verklebung in Wandklebetechnik mit Metylan NP Power  Granulat Plus (Ansatzverhältnis 1:10)     

2.   Kleber in Bahnenbreite mit einer kurzfloorigen Streichrolle auf den Untergrund,  gleichmäßig nicht zu satt auftragen.

3.  Bahn trocken (ohne Vornässen) in den Kleber einlegen und mit einem Tapeziersspachtel oder einer Moosgummiwalze luftblasen- und faltenfrei, sorgfältig  andrücken. Die Bahnen auf Stoß tapezieren. Kleisterflecke unbedingt vermeiden.

 

C) Textil-Gewebe- und Velour - Wandbeläge.  

1.     Diese Wandbeläge werden auf Stoß oder überlappt und mit Doppelnahtschnitt per Gleitfußmesser  verarbeitet.

2.  Verklebung mit Dispersionskleber z.B. Metylan Ovalit T  unverdünnt (bzw. unter Zugabe von max. 10% angerührtem Spezialkleister  im Ansatzverhältnis 1:20 zur Verlängerung der offenen Zeit.) Bei Klebung langer Bahnen an Decken unverdünnt arbeiten. Kleber in Bahnenbreite mit einem Streichroller auf den Untergrund nicht zu dick auftragen.

3.  Zugeschnittene Bahn trocken oder evtl. rückseitig nur leicht angefeuchtet in den Kleber einlegen, lotrecht ausrichten und mit einem Tapezierspachtel oder einer Moosgummiwalze luftblasenblasen- und faltenfrei gut andrücken. Kleberflecke unbedingt vermeiden.

 

D)   Metall - Tapeten  (nur mit Papierträger)

1.       Tapete zuschneiden und bei Bedarf ausschattieren und evtl. mehrmals umgruppieren.

2.       Nur eine Bahn auf den Tapeziertisch legen. Papierträger mit Schwamm nur leicht anfeuchten und sofort locker einrollen - nicht knicken.

3.     Dispersionskleber z.B. Metylan Ovalit T in Bahnenbreite gleichmäßig dünn - nicht zu dick auf den Untergrund auftragen, die Bahnen auf Stoß verkleben. Luftblasen- und faltenfrei mit Moosgummiwalze sorgfältig andrücken. Keinen Nahtroller verwenden. Kleisterflecke unbedingt vermeiden.
 

A l l g e m e i n e   H i n w e i s e

Verarbeitungsanleitungen können nur als Richtlinien dienen, die den verschiedenen zu verklebenden Materialien und jeweiligen Untergründen und Arbeitsbedingungen anzupassen sind. Bei auftretenden Schwierigkeiten während der Verarbeitung, die Arbeit sofort abbrechen und fachlichen Rat  einholen.

Verarbeitungskosten für bereits tapezierte, fehlerhafte Ware und andere daraus resultierende Ersatzansprüche werden nicht anerkannt. Diese Verarbeitungsrichtlinien sind Bestandteil der Lieferbedingungen.